Krankengymnastik Bobath für Kinder

Berta & Karl Bobath sind die Begründer des Bobath-Konzeptes. Sie kamen experimentell und intuitiv über Behandlungen mit spastischen Patienten zu der nach ihnen benannten Methode.

Ein Zitat von BERTA BOBATH: "Es ist unendlich schwer Dinge zu beschreiben, die aus jahrelanger Beobachtung der Patienten und der eigenen Intuition gewachsen sind. Es sind Erfolge der kleinen Schritte, durch konsequent durchgeführte Therapie. Der Kopf ist in Ihren Händen, nehmen Sie Ihr Gehirn in Ihre Hände, wenn sie behandeln."

Sie verstand die Kunst des Dialoges zwischen Bewegung oder stabiler Haltungskontrolle und der Berührung meisterhaft. Sie war kompetent in der "gefühlten Bewegung", der "wahrnehmenden Beobachtung" und schaffte so eine Kunst der Bewegungsgestaltung.

Auch heute noch sind diese Wurzeln in der Arbeit mit den Kindern, die diese Therapie benötigen zu erleben. Es wird die eigene Kreativität des Therapeuten, aber auch die des kleinen Patienten zugelassen. Beide kommen in den Dialog der Bewegung und so werden immer neue Erfahrungen und Bewegungsmuster miteinander verknüpft.

Bei Bobath handelt es sich bewusst um ein Konzept - nicht um eine Methode, da sich das praktische Vorgehen, also die Thrapie ständig weiter entwickeln muss.

Eine Therapie ist immer eine Intervention!

Sie muss daher berücksichtigen, dass in jeder Interaktion mit dem Kind eine Wirkung auf seine Befindlichkeit als ganze Person und damit auf seine emotionale, soziale, kognitive und körperliche Entwicklung statt findet.

Im Zentrum der therapeutischen Arbeit steht die Wertschätzung des Kindes als eine eigenständige Person, die Würdigung seines Lerntempos und seines Lern- und Lebensstils.

Die Entwicklung von Autonomie, Selbstbestimmung und von emotionalem Wohlbefinden ist auch für entwicklungsgestörte Kinder, wie für jeden Menschen die Quelle für Zufriedenheit, Lebensbejahung und Motivation zur aktiven Teilnahme am aktiven Leben

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